Theo Müller Gruppe

Bereits 2013 begann die Zusammenarbeit zwischen der Theo Müller Unternehmensgruppe und der promedia ITK GmbH aufgrund der Ausschreibung des weltweiten Datennetzes.

Der Kunde

1971 übernahm Theo Müller die 1896 von seinem Großvater gegründete Molkerei im bayerischen Aretsried von seinem Vater - damals mit nur vier Angestellten. Heute steuert die Unternehmensgruppe Theo Müller im Molkerei-Segment die Geschäfte von Tochterunternehmen mit eigenständigen starken Marken: Müller, Müller Milk & Ingredients, Weihenstephan, Sachsenmilch und Käserei Loose. Handelsmarken und Basis-Milchprodukte wie Butter, H-Milch, Laktosepulver und Molkeprotein ergänzen das Portfolio. Neben den Milch verarbeitenden Töchtern gehören das Verpackungsunternehmen Optipack, das firmeneigene Logistikunternehmen Culina, die Fahrzeugtechnik Aretsried und Müller Naturfarm, eines der größten Frucht verarbeitenden Unternehmen in Deutschland, zur Unternehmensgruppe. Teil der Unternehmensgruppe sind auch Aktivitäten im Bereich Convenience Food. Die Produktpalette umfasst damit auch namhafte Marken im Segment gekühlte Feinkostsalate, Saucen und Fischspezialitäten wie Homann, Nadler, Lisner, Hamker, Pfennigs und Hopf sowie verschiedene Handelsmarkenprodukte. Unter der Führung von NORDSEE bündelt die Unternehmensgruppe moderne Gastronomiekonzepte, die verschiedene Verbrauchergruppen mit vielfältigen Angeboten bedienen. Die Erfolgsbasis beruht auf drei Verkaufskanälen: Einzelhandel, Restaurant und Snacks zum Mitnehmen. Die Unternehmen der Gruppe unter der Führung von Ronald Kers und Dirk Barnard stehen für 27.000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro. 

Für die Vernetzung der mehr als 41 Produktions- und Vertriebsstandorte in neun europäischen Ländern nutzt Müller als zweite Plattform ein Ethernet-VPN von Colt. Dessen wichtigste Funktion ist das Back-Up bei einem Ausfall des MPLS-Netzes. Darüber hinaus wird es als Management-Netzwerk genutzt. Alle Standorte sind zweifach angebunden, einmal über jede Plattform. Die Bandbreiten liegen zwischen 2 Mbit/s und 100 Mbit/s, es wurde aber auch schon ein Gigabit-LAN-Link realisiert und auch IP-Transit Anschlüsse für die Anbindung an das Internet wurden durch die COLT realisiert.

„Für Colt und deren Partner promedia ITK GmbH haben wir uns entschieden, weil uns das Konzept des Ethernet-VPN überzeugt hat, da es eben kein MPLS nutzt. Darüber hinaus ist die Internationalität des Providers ein Vorteil, denn wir sind international aktiv.“

Ein Ethernet-VPN als Layer-2-Netzwerk bietet eine Any-to-Any-Connectivity auf Ethernet-Ebene. Das bedeutet, dass ein Standort mit jedem anderen Standort in einem Netzwerk über eine logische Any-to-Any-Topologie kommunizieren kann. Kunden können so ihre LANs miteinander verbinden, um ihre Standorte zu einem einzigen privaten Netzwerk mit nahtloser Kommunikation zusammenzuschließen. Das spart Kosten und erhöht die Effizienz, denn die Unternehmen können selbst entscheiden, wie sie ihr Netzwerk einrichten und betreiben möchten und Änderungen sind einfach umsetzbar.